Die wunderschöne Josefine!

07.06.2021

Die Laaerin Josefine, ihr kurzes Leben und das tragische Ende einer wunderschönen Frau.

Lange musste ich überlegen, wie ich diese Geschichten weitergebe. Wie erzählt man etwas, dass einem nur durch inneres Sehen, inneres Hören und innere Bilder weitergegeben wird. Ich habe mich dazu entschlossen, die Lebensgeschichten in kleinen Kurzgeschichten zu veröffentlichen.

Also dann, beginnen wir! Schon neugierig?

Die erste Lebensgeschichte die ich erzählen möchte, ist die von der Fr. Josefine. Sie war es, die als allererstes am Geisterstuhl in der Wolfshütte Platz nahm.

Ihr müsst wissen, dass man mit Geistern genauso kommunizieren kann, wie mit jeden Menschen, hier in Midgard. Sie können auch durchaus gehen und kommen wie sie es möchten, sie folgen keinen Regeln und müssen auch nicht "ERLÖST" werden. Man bedenke nur, wenn wir die Ahnen ehren und anrufen, schon sind sie da, bis man sie wieder verabschiedet. Missverständnisse kommen oft nur durch falsches Kommunizieren. Dafür gibt es wiederum eigene Regeln.

Also wieder zurück zu Josefine, sie nahm Platz und ihre Schönheit überstrahlte alles, ihr rotbraunes, langes, lockiges Haar und ihre helle Haut funkelten. Geboren wurde sie in Laa oder in der näheren Umgebung um 1802 und verstorben im Jahre 1835 in Wien. Sie erzählte, dass sie derzeit wiedergeboren ist und als 46 jährige Frau in Wien lebt. Für mich war somit klar, dass nur ein Seelenanteil von ihr, hier gebunden war.

Spannend für mich, damit ich helfen kann!

Josefine hatte wirklich eine sehr starke Energie und antwortete während des Gespräches, oft durch ab und aufdrehen der Musik. Ein richtiges Klischee, nicht wahr? Da in der Sprechstunde der Geister oft auch Hexenschülerinnen des Weinviertler Hexenkurses dabei sind, wirkt das natürlich noch beeindruckender. :-)

Sie erzählte, dass sie zu einem "Verwandtenbesuch" per Pferd, nach Wien gereist ist und sie dort aber nie ankam, da sie bei einem Überfall ermordet wurde. Sie wurde somit in Wien begraben, dass laut ihrer Aussage durchaus gängige Methode war.

Sie erzählte von ihren 3 Kindern, die nach ihrem Tod von ihrer Schwester großgezogen wurden. Da auch ihr Mann im Krieg geblieben war, waren ihre Kinder nun Vollwaisen. Die Schwester selbst hatte ebenfalls 2 Kinder und schämte sich für den Tod ihrer Schwester Josefine. Es wurde vieles unter den Tisch gekehrt.

Auch bei Josefine hatte ich das Gefühl, sie möchte nicht alles erzählen, einiges darf im Verborgenen bleiben.

Es waren 3 wunderschöne Kinder, wobei sie ständig nur von ihrem kleinen Mädchen erzählte. Den Kindern wurde der gewaltsame Tod der Mutter verschwiegen und sie wurden als eigene Kindern ausgegeben. Alle 3 Kinder erreichten ein hohes Alter.

Nach langen Gesprächen stellte sich heraus, dass sie eigentlich zum leiblichen Vater (Liebhaber) der kleinen Tochter, nach Wien unterwegs war. Dieser wollte aber nichts mit Josefine und ihrem Kind zu tun haben, er war bereits vergeben. Das bereitete ihr großen Kummer.

Das Grab von Josefine liegt in Wien - Name des Friedhofs  - wird nicht publiziert!

Am Schluss erzählte sie, dass ihre kleine Tochter Anneliese- "Lieschen" hieß und es ihr so weh tut, dass sie ohne sie aufgewachsen ist. Dann ging alles sehr schnell, ich holte "Lieschen" in den Kreis, sie erschien als alte Frau.

Josefine und Lieschen umarmten sich sofort, Freudentränen liefen und aus der alten Frau wurde nach und nach das kleine süße Mädchen. Lieschen nahm Mama mit nach Hause. Dann sah ich nur noch ein großes Strahlen, helles Licht und Frieden.